Die Schwabencops kommen!
Schwaben Cops - Kehrwochenkiller - Schmunzelkrimi aus dem Ländle
Heidenei, das wäre direkt zu Beginn des neuen Jahres nicht nötig gewesen!
Juliane Heldlein wird mit gebrochenem Genick in Killer, einem Sechshundert-Seelen-Dorf am Fuß des Albtraufs, tot aufgefunden. Zum dritten Mal wird das bewährte Ermittlerteam aus Kleingrubenstetten zu einem Tatort gerufen. Denn es ist schwäbischer Scharfsinn gefordert, wenn es um die Frage geht, wie Juliane auf der frischgeputzten Kellertreppe so unglücklich ausrutschen konnte, dass sie nun nur noch die Klinken der Himmelspforte polieren kann.
Schnell verdichten sich die Hinweise, dass nicht jeder in dem Sechsparteienhaus gut auf die lebenslustige Juliane zu sprechen war. Können Inga, Lukas und Martin auch diesen verzwickten Fall lösen?

in Vorbereitung
Wie Kehrwochenkiller entstanden ist
Auf der Suche nach einem "urschwäbischen" Titel für den dritten Teil der SchwabenCops-Reihe stolperte ich relativ schnell über die Kehrwoche. Wenn es etwas gibt, was den meisten Menschen nur wenig Freude bereitet und dabei wirklich schwäbisch ist, dann ist das wohl diese wöchentlich wiederkehrende Aufgabe, die meist mit wenig Lust vollbracht wird. Oma Hilde würde es wohl so ausdrücken:
"Ha no, sicher gibts au die ganz putzwütige Gnaddle onder uns, die sich jede Woch drauf freiad, doch für die meischde normale Leitla em Ländle isch des halt koi großa Freid, des ewige Saubermacha vom Trebbahaus, dem Gehweg vor am Haus ond de Fenschder, die wo ällaweil glei wieder dreggig send. Abr was solle saga? Gmacht werda muas hald au, gell?"
Juliane Heldlein jedoch, die unfreiwillige Hauptperson bei den Mordermittlungen, gehört(e) nun durchaus zu den Menschen, die sich für diese Art der Freizeitgestaltung begeistern können. Ich fand es sehr interessant, den Mord in einem Sechsparteien-Mietshauses geschehen zu lassen, das in der Geschichte mit Lukas, Inga und den dortigen Bewohnern die Hauptrolle spielt. Wenige Quadratmeter Ermittlungsraum, fünf Parteien, die alle irgendwie etwas damit zu tun haben und jeder könnte der Mörder/die Mörderin sein. Spannend, oder nicht? Herausgekommen ist dabei nach Vier Monaten Schreib- und Korrekturarbeit wieder einmal ein vergnüglicher Cosy-Crime Krimi, der mir viel Spaß beim Schreiben gemacht hat und euch hoffentlich ebenso gut beim Lesen gefallen wird. Ich wünsche euch allen jedenfalls viel Spaß bei der Mörderhatz und natürlich beim Miträtseln.